Anbaumethoden

Der Buechholzer Garten bringt natürliche Nahrungsmittel weitgehendst ohne Hilfsmittel hervor. Es werden also keine chemischen Mittel verwendet.

Als Dünger wird im Frühling der Kompost vom eigenen Komposthaufen verteilt. Nur die Beeren kriegen zugekauften Dünger, welcher aber konform zum biologischen Landbau ist.

Ungeziefer ist zwar nicht gern gesehen, aber solange sie nicht Überhand nehmen und zur Plage werden, werden sie geduldet. Meistens findet sich früher oder später ein Nützling ein, welcher die natürliche Kontrolle übernimmt. Nur im Frühling werden junge Setzlinge durch Schneckenkörner geschützt, da sie sonst keine Chance haben, gross zu werden. Weisse Fliegen oder Blattläuse, welche manchmal gehäuft auftreten, werden mit einer Spritztinktur aus Schmierseife und evtl. Rapsöl bekämpft. Die Kartoffelkäfer werden von Hand abgelesen oder mit Nematoden bespritzt, einem biologischen Mittel.

Unkraut, also alles was nicht geplant wächst - das können auch schon mal versamte Nutzpflanzen vom letzen Jahr sein - werden von Hand entfernt. Jeden Frühling wird der Garten mit einer Motorhacke umgegraben, was für die ganze Vegetationsperiode zu einem lockeren Boden führt. Dadurch ist das Jäten mit dem Unkrautstecher ein Kinderspiel, solange man immer am Ball bleibt und verhindert, dass sich das Unkraut fortplanzt.

Bewässert wird der Garten nach dem Ansäen und Anpflanzen mit Regenwasser vom Dach. Wenn die Pflanzen grösser sind, vertragen sie ohne weiteres ein paar heisse Tage ohne Regen. Zur Not wird der Garten mit Leitungswasser beregnet. In den beiden Treibhäusern muss während der ganzen Vegetationsperiode mittels Tropfsystem künstlich bewässert werden. Das Wasser kommt zur Zeit noch aus der Leitung, soll aber in Zukunft ebenfalls Regenwasser sein.

Die meisten Setzlinge werden im Frühling bei mir zuhause auf der Terrasse in Töpfchen aufgezogen. Gewissen Pflanzen (zB. Salate, Kohlrabi, Fenchel) kaufe ich im Gartencenter, da sich die Aufzucht nicht lohnt.